Krankenversicherung bei Selbstständigkeit | Ausführlich!

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Geschrieben von Haundis GmbH am


Tags: ExistenzgruenderTarifvergleicheSelbststaendigeKrankenversicherung

In Deutschland ist der Krankenversicherungsschutz gesetzlich vorgeschrieben. Informieren Sie sich hier unter anderem über die Beitragsberechnung für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung und zum Krankenkassenwechsel. Weiterhin finden Sie über diesen Beitrag Infos zu den GKV-Aufsichtsbehörden, Tarifvergleiche zu Krankenversicherungen und Details zur Härtefallreglung in der GKV.

Krankenversicherung = Pflichtversicherung!

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Für die Krankenversicherung besteht in Deutschland Versicherungspflicht.

Personen mit Krankenversicherungsschutz sind in der Regel wie folgt versichert:

  • Arbeitnehmende über den Arbeitgeber
  • Arbeitslose über die entsprechende Behörde
  • Ehepartner ggf. über die Familienversichrung

Nebenerwerbsgründung vs. Selbstständig im Vollerwerb

Wird eine selbstständige Tätigkeit in Nebenerwerb ausgeübt, muss ein Krankenversicherungsschutz bestehen. Zum Beispiel über

  • den Arbeitgeber
  • die zuständige Behörde (Arbeitslose)
  • die Familienversicherung
  • die freiwillige Krankenversicherung für "Sonstige Mitglieder" in der GKV

Selbstständige im Vollerwerb

  • müssen sich in einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern.

Inhaltsverzeichnis

1. Gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige

1.1. Geöffnete Krankenkassen für Selbstständige

1.2. Beitragsbemessung für Selbstständige im Vollerwerb

1.3. Krankenversicherungsschutz für Selbstständige im Nebenerwerb

1.4. Beratungspflicht GKV

1.5. Probleme mit der GKV? ›

1.6. Spartipp Zusatzbeitrag | GKV Tarifvergleich

2. Private Krankenversicherung

3. Künstlersozialkasse

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1.1. Auswahl der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)

Gibt es günstige Krankenkassen für Selbstständige?

Die Beitragsberechnung für Freiwillig Versicherte mit hauptberuflichem Einkommen aus der Selbständigkeit erfolgt in allen gesetzlichen Krankenkassen nach der Mindestbemessungsgrenze bzw. Regelbemessung. Diese Beitragsbemessungsgrundlagen werden vom Gesetzgeber festgelegt. Beitrag sparen lässt sich für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung nur über den individuellen Zusatzbeitrag der Krankenkassen. Ausnahme: Erhalten Existenzgründer den Gründungszuschuss über die Agentur für Arbeit, wird die Mindestbmessungsgrenze während der Förderdauer gesenkt.

Entscheidungshilfe zur Auswahl der GKV

Vor dem Antrag zur freiwilligen Versicherung in der GKV empfehlen wir eine kurze Checkliste zu machen.

Welche persönlichen Anforderungen werden an die Krankenversicherung gestellt?

  • Will ich beim kassenindividuellen Zusatzbeitrag sparen? 
  • Fördert die GKV Gesundheitskurse in meiner Region? 
  • Bietet die GKV Zusatztarife an, die für mich in Frage kommen? 
  • Lege ich bei einer Krankenkasse Wert auf die persönliche Beratung vor Ort?
  • Nimmt die gewünschte GKV Anträge von Freiwilligen Mitgliedern an?
    Unterschieden wird zwischen GKVs, die bundesweit bzw. nur in einem oder mehreren Ländern für Anträge zur freiwilligen Mitgliedschaft geöffnet sind. Die PDF-Adressenliste der gesetzlichen Krankenkassen für Selbstständige findet sich unter Punkt 1.6.

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Antrag zur freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV

Als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung kann man sich versichern lassen, wenn zuletzt eine Mitgliedschaft in der GKV bestand. Dafür muss - innerhalb von drei Monaten nach Ende der Versicherungspflicht - ein entsprechender Antrag auf Freiwillige Krankenversicherung bei der gesetzlichen Wahlkrankenkasse (z. B. AOK) gestellt werden.

Das Antragsverfahren verläuft in der Regel relativ einfach. Die Vertragsunterlagen finden sich üblicherweise auf der jeweiligen Internetseite der GKV oder werden bei der Krankenkasse telefonisch angefordert. Selbstständige müssen lediglich darauf achten, dass die gewünschte Krankenkasse für Aufnahmeanträge von freiwilligen Mitgliedern geöffnet ist. Informationen zum Krankenkassenwechsel finden sich unter Punk 1.6.

Wahl des Beitragssatzes in der GKV

MIT oder OHNE Krankengeldanspruch

Freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse können auswählen zwischen 

  • dem ermäßigten Beitragssatz - ohne Anspruch auf Krankengeld (14,0 %)
  • dem Beitragssatz mit Krankengeldanspruch (14,6 %)  

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1.2. Beitragsbemessungsgrenzen

Beitragsberechung für Selbständige in der GKV

Hinweis: Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2016, sofern nichts anderes vermerkt ist.

a.) Regelbemessungsgrundlage | b.) Mindestbemessungsgrundlage

Nachdem der Antrag auf freiwillige Mitgliedschaft in der GKV gestellt wurde, erfolgt die Beitragsberechnung aufgrund der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrundlagen für Freiwillig Versicherte mit hauptberuflichem Einkommen aus der Selbständigkeit.

Besonderheiten:

  • Erhalten Existenzgründer den Gründungszuschuss der Arbeitsagentur, wird die Mindestbemessungsgrenze während der Föderdauer gesenkt.

a.) Regelbemessungsgrundlage für Selbstständige in der GKV

  • Die Regelbemessungsgrundlage (gleichzeitig Obergrenze für die Beitragsberechnung in der GKV) liegt bei € 4.237,50. Nach diesem vom Gesetzgeber festgesetzten Einkommen wird der monatlich fällige Beitrag zur GKV berechnet.  
  • Liegt das monatliche Einkommen über € 4.237,50 (z. B. € 4.238,- oder € 10.000) wird der monatliche Krankenkassenbeitrag zur GKV ebenfalls nach der Regelbemessungsgrundlage berechnet. Regelbemessungsgrundlage = Obergrenze!  
  • Wenn das regelmäßige monatliche Einkommen aus der Sebständigkeit unter € 4.237,50 liegt, wird für die Berechnung der Krankenkassenbeiträge die Mindestbemessung herangezogen (siehe nächster Punkt). 

b.) Mindestbemessungsgrundlage für Selbstständige in der GKV 

  • Die Mindestbemessungsgrundlage liegt in der GKV bei € 2.178,75.  
  • Nach dieser vom Gesetzgeber verabschiedeten Mindestbemessungsgrundlage (€ 2.178,75) wird der fällige Beitrag zur Krankenversicherung festgelegt, wenn das monatliche Einkommen regelmäßig unter der Regelbemessungsgrundlage (€ 4.237,50) liegt. 

    Achtung! Fällige Beiträge zur Krankenversicherung in der GKV werden nach Vorlage des Steuerbescheides rückwirkend korrigiert. Werden Ihre Beiträge nach der Mindestbemessungsgrundlage berechnet, teilen Sie der Krankenkasse mögliche Einkommensänderungen (über der Mindestbemessung) zeitnah mit. Dadurch ersparen Sie sich Ärger und hohe Nachzahlungen.
  • Wenn das monatliche Einkommen regelmäßig unter der Mindestbemessungsgrundlage (€ 2.178,75) liegt, kann unter gewissen Voraussetzungen ein Antrag auf Beitragsentlastung bei der gesetzlichen Krankenkasse gestellt werden. 

    Tipp! Geraten Sie vorübergehend in einen finanziellen Engpass, informieren Sie sich umgehend zur Antragsprüfung "Härtefall". Schnelles Handeln kann sich hier auszahlen, da eine Antragsprüfung leider nicht rückwirkend erfolgen kann.

Monatlich fällige Beiträge für Selbständige in der GKV

Stand: 2016

1. Ohne Krankengeldanspruch (14,0 %)

€ 2.178,75  (Mindestbemessung)

  • Monatsbeitrag: € 305,03
  • zzgl. GKV-Zusatzbeitrag
  • Pflegeversicherung 2,35 % (Kinderlose 2,6 %)

Einkommen über der Mindestbemessungrenze:

€ 4.237,50 (Regelbemessung | Obergrenze)

  • Monatsbeitrag: € 593,25
  • zzgl. GKV-Zusatzbeitrag
  • Pflegeversicherung 2,35 % (Kinderlose 2,6 %)

Vorsicht!

Wer sichert das Einkommen von Selbstständigen, wenn Berufsunfähigkeit droht?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung!

2. Mit Krankengeldanspruch (14,6 %) 

€ 2.178,75 (Mindestbemessung)

  • Monatsbeitrag: € 318,10
  • zzgl. GKV-Zusatzbeitrag
  • Pflegeversicherung 2,35 % (Kinderlose 2,6 %)

Einkommen über der Mindestbemessungrenze:

€ 4.237,50 (Regelbemessung | Obergrenze)

  • Monatsbeitrag: € 618,68
  • zzgl. GKV-Zusatzbeitrag
  • Pflegeversicherung 2,35 % (Kinderlose 2,6 %)

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Beitragsentlastung in der GKV | "Härtefall"

Ist das regelmäßige monatliche Einkommen nachweislich niedriger als € 2.178,75 (Mindestbemessungsgrundlage) kann ein Antrag zur Feststellung auf Beitragsentlastung bei der GKV gestellt werden.

  • Zur Antragsprüfung gehört eine Einkommensabfrage! Für die Ermittlung des Gesamteinkommens werden auch die Einkünfte der im Haushalt lebenden Personen des Antragstellers mit berücksichtigt, sowie weitere Einnahmen (z. B. aus Vermietung oder Verpachtung). Darüber hinaus dürfen Antragstellende und deren Partner kein verwertbares Vermögen über € 11.060,-- besitzen (Stand 2014).

  • Wird dem Antrag auf Beitragsentlastung in der GKV stattgegeben, senkt sich die Mindestbemessungsgrundlage auf  € 1.452,50. Details zu den monatlich fälligen Beiträgen sind im nächsten Absatz (Gründungszuschuss) zu finden.

  • Für "Härtefälle" gilt: Unverzüglich handeln! Die Beitragsentlastung in der GKV ist gültig ab Antragstellung! Auf eine Rückzahlung kann leider nicht gehofft werden, auch wenn die soziale Härte bereits vor Antragstellung vorlag.

  • Vorsicht! Wurde dem Antrag auf Beitragsentlastung stattgegeben, müssen Änderungen von höheren Einnahmen umgehend an die GKV gemeldet werden. Das erspart hohe Nachzahlungen!

  • Weitere Hilfestellungen zur Antragsprüfung Härtefall geben die Mitarbeitenden der gesetzlichen Krankenkassen (siehe Beratungspflicht). Alternativ können Erkundigungen über das kostenlose Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit eingeholt werden.

Beitragsbemessung | Gründungszuschuss Arbeitsagentur

Erhalten Existenzgründer den Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur, wird die Mindestbemessungsgrundlage gesenkt (€ 1.452,50).

  • Dadurch sinkt der monatliche Krankenkassenbeitrag auf € 203,35 ohne Krankengeldanspruch bzw. auf € 212,07 mit Krankengeldanspruch. Zuzüglich ist der kassenindividuelle Zusatzbeitrag fällig und der Beitrag zur Pflegeversicherung.

  • Die Beitragsentlastung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird während der Bezugsdauer des Existenzgründerzuschusses durch die Agentur für Arbeit gewährt.

  • Vorsicht: Übersteigt das Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze (€ 1.452,50) wird das tatsächlich erzielte (höhere) Einkommen für die Berechnung des fälligen Krankenkassenbeitrags in der GKV herangezogen.

    Infos zum Gründungszuschuss ansehen ›

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1.3. Krankenversicherung für Selbstständige im Nebenerwerb

Nebenerwerbsgründer sind in der Regel krankenversichert.

Zum Beispiel über

  • den Hauptarbeitgeber
  • eine Behörde (z.B. Arbeitsagentur, Jobcenter)
  • die Familienversicherung

In diesen Fällen müssen sich Selbstständige im Nebenerwerb natürlich nicht um eine freiwillige Mitgliedschaft in der Krankenversicherung bemühen. Lediglich Nebenerwerbsgründer ohne Krankenversicherungsschutz benötigen eine Krankenversicherung. (Krankenversicherung = Pflichtversicherung in Deutschland!) 

Nebenberuflich Selbstständig

Wer maximal 19,25 Stunden pro Woche in der selbstständigen Tätigkeit arbeitet, führt die Beschäftigung im Nebenerwerb durch.

Sofern sich selbstständig Tätige im Nebenerwerb als freiwilliges Mitglied in der Krankenversicherung versichern lassen, sind für die entsprechende Berechnung der fälligen Krankenkassenbeiträge in der GKV die gesamten monatlichen Einkünfte maßgebend. Dazu gehören nicht nur die monatlichen Einnahmen aus der Selbständigkeit, sondern auch andere Einkünfte (z.B. aus Mieten und Kapitalanlagen). 

  • Liegen die beitragspflichtigen Einnahmen pro Monat nachweislich nicht über € 945,- (Stand: 2015) beträgt der monatlich fällige Krankenversicherungsbeitrag für "Sonstige freiwillige Mitglieder in der GKV": € 140,81 (ohne Krankengeldanspruch). Hinzu kommt der Zuschlag für den kassenindividuellen Zusatzbeitrag. Weiterhin ist der Beitrag zur Pflegeversicherung fällig. 
  • Alternativ können Selbständige im Nebenerwerb, deren regelmäßige monatliche Gesamteinkünfte nachweislich nicht über € 395,-- (Stand 2014) liegen, über die Familienversicherung mitversichert werden. Wird zusätzlich noch ein Mini-Job (€ 450,-) ausgeführt, erhöht sich die Einkommensgrenze auf € 450,-- (Stand 2014). Mitversicherte in der Familienversicherung müssen ihren Aufenthaltsort in der Bundesrepublik haben.  
  • Tipp! In einem sog. Midi-Job (€ 450,01 - € 850,-) sind Arbeitnehmende sozialversicherungspflichtig angestellt! Jetzt Job suchen

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1.4. Auflärungs-, Auskunft- und Beratungspflichten der Krankenkassen

Mitarbeitende der gesetzlichen Krankenkassen haben gegenüber ihren Mitgliedern eine gesetzlich vorgeschriebene Aufklärungs-, Beratungs- und Auskunftspflicht: SGB I § 13 Aufklärung - SGB I § 14 Beratung - SGB I § 15 Auskunft.

Anmerkung: Die Mitarbeitenden der jeweiligen GKV sind verpflichtet die Krankenkassenbeiträge einheitlich nach den gesetzlichen Beschlüssen der Beitragsbemessungsgrenzen für Selbstständige zu berechnen. Für die Prüfung einer möglichen Beitragsentlastung muss bei der GKV der Antrag zur Feststellung auf Beitragsentlastung gestellt werden.

Wer regelt die Beitragsbemessung für Selbständige in der GKV?

Der GKV-Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) - http://www.gkv-spitzenverband.de/

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1.5. Probleme mit der GKV?

Kostenloses Bürgertelefon

Das Bundesministerium für Gesundheit bietet ein Bürgertelefon für eine unabhängige Beratung zum Gesundheitssystem an. Das Beratungsangebot ist kostenlos. Für das Telefonat fallen die nach Tarif üblichen Verbindungspreise in das deutsche Festnetz an.

Beratungszeiten

montags bis donnerstags von 08:00 - 18:00 Uhr | freitags von 08:00 - 12:00 Uhr.

Telefon: 030 340606601

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte

Telefon: 030 3406066-09 | Fax: 030 3406066-07

E-Mail: info.gehoerlos (a t ) bmg.bund.de

Beratungsservice per Gebärdentelefon

ISDN-Bildtelefon: 030 3406066-08

Video over IP: gebaerdentelefon.bmg (a t)sip.bmg.buergerservice-bund.de

Unabhängige Patientenberatung

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) stellt leider den kostenlosen Beratungsservice in den 21 bundesweit vertretenen Geschäftsstellen im Dezember 2015 ein.

Update Januar 2016

Seit Jahresangfang 2016 bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter neuer Trägerschaft ihr Beratungs- und Leistungsangebot an: UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH mit Sitz in Berlin. Finanziert wird sie vom GKV-Spitzenverband und der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland. An der Finanzierung ebenfalls beteiligt ist der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV). Dieser übernimmt z.B. die Übersetzungskosten für die Beratungen in russischer und türkischer Sprache.

Beratungstelefone

Deutsch: 0800 0117722 | Türkisch: 0800 0117723 | Russisch: 0800 0117724

montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 18.00 Uhr

Aufsichtsbehörden der gesetzlichen Krankenkassen

Die zuständige Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkasse bearbeitet u.a. Beschwerden zur GKV.

Gesetzliche Krankenkassen, die in drei oder weniger Bundesländern vertreten sind

  • unterliegen der Landesaufsicht.
Die entsprechenden Aufsichtsbehörden der gesetzlichen Krankenkassen finden Sie hier als PDF-Datei.

Die Aufsicht über die bundesunmittelbaren gesetzlichen Krankenkassen

  • führt das Bundesversicherungsamt ...

Bundesversicherungsamt

Friedrich-Ebert-Allee 38

53113 Bonn

Tel: 0228 / 619-0 | Fax: 0228 / 619-1870 | Internet > http://www.bundesversicherungsamt.de/

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1.6. Spartipp Gesetzliche Krankenversicherung

Verbrennen Sie kein Geld durch einen zu hohen Zusatzbeitrag!

Infos zum Krankenkassenwechsel

Freiwillige Mitglieder der GKV können ihre Mitgliedschaft kündigen und zu einer anderen gesetzlichen (oder privaten) Krankenkasse wechseln. Dabei ist folgendes zu beachten: 

  • Die Mitgliedschaft in der GKV muss seit mindestens 18 Monaten bestehen. 
  • Die Kündigung erfolgt unter Einhaltung der Kündigungsfrist: Zum Ablauf des zweiten Kalendermonats. Bsp.: Erfolgt die Kündigung zum 20. Februar, endet die Mitgliedschaft am 30. April. Die Mitgliedschaft in der neuen GKV beginnt am 1. Mai. 
  • Zusätzlich abgeschlossene Wahltarife in der GKV werden in der Regel mit einer Mindestbindungsfrist abgeschlossen, welche unter Umständen eine Kündigung (noch) nicht zulassen. 

Adressenliste der gesetzlichen Krankenkassen für Selbstständige

Einige gesetzliche Krankenkassen sind nur in einem Bundesland bzw. in mehreren Bundesländern für Aufnahmeanträge zur freiwilligen Mitgliedschaft geöffnet. Selbstständige wählen zwischen ...

  • einer bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkasse bzw.
  • einer gesetzlichen Krankenkasse, die im entsprechenden Bundesland geöffnet ist.

    Bsp.: Selbstständige aus Bayern können sich nicht in einer GKV versichern lassen, die nur Aufnahmeanträge von freiwilligen Mitgliedern aus Hessen annimmt! Stattdessen muss eine gesetzliche Krankenkasse ausgewählt werden, die bundesweit bzw. für Bayern geöffnet ist!
Folgen Sie diesem Link, wenn Sie nach Adressen von gesetzlichen Krankenkassen suchen, die bundesweit bzw. in Ihrer Region Aufnahmeanträge von Selbständigen entgegennehmen. Anschließend machen Sie den GKV-Tarifvergleich (Link im nächsten Absatz).

Tarifvergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung

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Bundesweit geöffnete Krankenkassen für Selbstständige

Achtung! Die hier angegebenen Zusatzbeiträge beziehen sich auf das Jahr 2016!

Der aktuelle Zusatzbeitrag ist über den GKV-Tarifvergleich in Erfahrung zu bringen! Weitere gesetzliche Krankenkassen für Selbstständige finden sich über die verlinkte Adressenliste im vorstehenden Abschnitt!

actimonda krankenkasse
  • 1,00%
Audi BKK
  • 0,70%
BAHN-BKK
  • 1,40%
BARMER GEK
  • 1,10%
Bertelsmann BKK
  • 1,05%
BKK Mobil Oil
  • 0,80%
BIG direkt gesund
  • 1,00%
BKK Braun-Gillette
  • 1,40%
BKK firmus
  • 0,60%
BKK Gildemeister Seidensticker
  • 1,20%
BKK Linde
  • 1,10%
BKK Pfalz
  • 1,40%
* BKK ProVita
  • 0,90%
BKK VerbundPlus
  • 0,80%
BKK Verkehrsbau Union (VBU)
  • 0,90%
Continentale BKK
  • 1,10%
DAK-Gesundheit
  • 1,50%
Debeka Betriebskrankenkasse
  • 0,90%
Deutsche BKK
  • 1,10%
Die Schwenninger Betriebskrankenkasse
  • 1,10%
energie-BKK
  • 1,10%
HEK Wandsbeker
  • 1,00%
Heimat Krankenkasse
  • 1,10%
hkk
  • 0,59%

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IKK classic
  • 1,40%
IKK gesund plus
  • 0,60%
Kaufmännische Krankenkasse
  • 1,20%
Knappschaft
  • 1,30%
Novitas BKK
  • 1,35%
pronova BKK
  • 1,20%
R+V Betriebskrankenkasse
  • 1,00%
Salus BKK
  • 0,70%
SECURVITA
  • 1,10%
SBK Siemens-BKK
  • 1,30%
Techniker Krankenkasse
  • 1,00%
TUI BKK
  • 0,90%
Vereinigte BKK
  • 1,20%
VIACTIV Krankenkasse
  • 1,70%
WMF Betriebskrankenkasse
  • 1,10%

BKK family * seit 1. Januar 2016 BKK ProVita

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2. Private Krankenversicherung

Tarifvergleich zur privaten Krankenversicherung

pkv_tarifvergleich

Starten Sie über den weiterführenden Link direkt Ihren Tarifvergleich zur privaten Krankenversicherung

Beratung zur privaten Krankenversicherung

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Zum unverbindlichen Nachschlagen für Fragen zur privaten Krankenversicherung haben wir ohne Gewähr den PKV-Ratgeber von der Webseite kvzentrale.com verlinkt.

3. Künstlersozialkasse (KSK)

In welchen Fällen sich Selbstständige in der KSK versichern können, wird in dem Video verständlich erklärt...

Informieren Sie sich auch über die Abgabepflicht zur Künstlersozialkasse für Arbeitgeber!

KSK

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Autoreninfo

Sonja Meuser | GGF Haundis GmbH

sonja.meuser

© haundis-portal.de 2015 / 2016 | Quellenangaben: GKV-Spitzenverband: gkv-spitzenverband.de | Techniker Krankenkasse: tk.de | AOK: aok.de | Die Inhalte wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Danke für Ihr Verständnis.

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